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RPG-Blog-O-Quest #1

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Those who actually read this blog, might remember that I tried to push me to keep writing by doing the Media Monday project of weekly blog posts. As most of the questions are usually tailored to movie geeks which I most definitely am not, I found it hard to use the prompts for myself. In comes RPG-Blog-o-Quest, a project run by the two German RPG blogs Würfelheld and Greifenklaue. This post will be a huge departure for me, because I will actually post in German to participate. I will however post a translation below, for anyone interested. switches to German


rpg-blog-quest

Mal eine ganz neue Erfahrung in meiner Bloggerei. Obwohl ich bereits seit 2008 ein Blog betreibe, erst über WoW, nun über allgemeine Nerd-Themen, habe ich noch nie auf deutsch gebloggt. WoW habe ich stets auf englischsprachigen Servern gespielt, und fast alle Nerds, die ich kenne, sind englisch-sprachig, bzw. so sah es früher mal aus. Seitdem ich wieder aktiv Rollenspiel betreibe, und auch relativ viele Brettspiele spiele, ist mein Haupt-Nerdkontakt deutsch. Meine Lieblingsrollenspiel-Blogs sind deutschsprachig, die Brettspielszene ist ja eh sehr aktiv, und überhaupt, warum nicht mal auf deutsch bloggen für RPG-Blog-O-Quest? Die Idee stammt von Greifenklaue und Würfelheld, und ist letztendlich eine monatliche Version des Media Mondays für Rollenspieler. Hurra, endlich muss ich nicht mehr versuchen, Kinofragen (bin kein großer Kinofan) auf Nerd-Krams umzustricken. 🙂 Ich sollte warnen, ich tendiere, weit auszuholen.

  1. Wie kamst Du zum Rollenspiel? – Die Wegbereiter meiner Leidenschaft für die Fantastik heißen Michael Ende und Otfried Preußler. Sehr sehr früh angefixt durch die Abenteuer von Jim Knopf (ich erinnere mich noch heute an die Karte im Buch), dann Momo, Die Unendliche Geschichte und Krabat. Nach meiner Grundschulzeit kam ich recht früh mit Herrn Tolkien in Kontakt, erst mit Der Hobbit, und dann mit meinem ersten richtigen Buch für Erwachsene: Der Herr der Ringe. Letzteres hat mich sehr geprägt. Das war 1984. Spiele fand ich schon immer toll, und wenn ich mal Langeweile hatte, bin ich einfach in den größten Spielwarenladen Dortmunds gefahren, Lütgenau. Dort sah ich sie dann, diese Box, die mich anlachte, und mich irgendwie total an Saurons Auge erinnerte. Nachdem ich meine Eltern davon überzeugen konnte, mir diese zu kaufen, musste ich nur noch Leute zum Spielen finden. Das war allerdings nicht so einfach. Mein damals rein weiblicher Freundeskreis hatte null Interesse an Fantasy. Das Einstiegsabenteuer aus der Box kam entsprechend überhaupt nicht gut an, und so habe ich die Box exakt einmal verwenden dürfen. Es hat danach dann noch ca. 5 Jahre gedauert, bis ich wieder angefangen habe zu spielen, dann aber nicht mehr DSA, sondern AD&D. Daraus wurde irgendwann D&D 3E, und seit letztem Jahr ist es Pathfinder.
    DSA-Box
  2. Wie alt warst Du beim Erstkontakt? – Stolze 13 Jahre, und damals definitiv viel zu nerdy für ein Mädchen der 80er Jahre.
  3. Mein Lieblingssystem ist Pathfinder, weil es eine starke Weiterführung von D&D 3E ist, die Edition, mit der ich damals meine Rollenspielkarriere beendet habe. Es macht alles das, was ich damals beim Umstieg von AD&D 2nd Edition auf 3E geliebt habe, ohne das Rad neu zu erfinden. Ganz unkritisch sehe ich das ganze allerdings nicht, denn mittlerweile gibt es soviel Crunch von Paizo, dass das System sehr überladen wirken kann. Deswegen bin ich sehr dankbar, dass ich als SL HeroLab benutzen kann, was mir sehr viel Rechenarbeit abnimmt.
  4. Mein Lieblingscharakter ist schwer zu ermitteln, weil ich fast ausschließlich nur SL war. Ich habe mir meine Freunde immer selbst zusammengetrommelt und zu RPGlern bekehrt. Erst Mitschüler, dann Freunde und Arbeitskollegen. In den 90ern habe ich mich mal von einer Mitarbeiterin des lokalen Fantasyladens für AD&D anwerben lassen. Witzigerweise hat diese Mitarbeiterin mittlerweile ihren eigenen Fantasy-Laden, Tellurian. Zu der Zeit war ich unsäglich schüchtern, und es half wahrlich nicht, dass die Kampagne schon lief, und die anderen Spieler zum größten Teil 15-jährige Jungs waren, die dazu auch noch echte Regelcracks waren. Dazu kam noch, dass mein damaliger Freund alles was mit spielen und Fantasy zu tun hatte, zum Kotzen fand. Es kam, wie es kommen musste, bei dem kurzen Ausflug in die Welt des Spieler-Seins war es dann schon wieder gelaufen, und ich habe nur noch geleitet. Ähnlich lief es bei allen anderen Ansätzen, zu spielen, wie z.B. bei einer Midgard-Runde, oder dem alten Star Wars. Letzteres habe ich noch als positivsten Versuch in Erinnerung. Dort spielte ich eine rodianische Kopfgeldjägerin namens Aklim Evol I. was I love Milka rückwärts ist. Die war toll. Mittlerweile spiele ich seit ca. 2 Jahren in einer Runde eines ehemaligen Arbeitskollegen meiner Partnerin. Dort spielen sie und ich ein Zwillingspärchen, die Halblinge sind und sich gegenseitig zum Kotzen finden. Sie ist Euphoria, asoziale Waldläuferin, die immer direkt das sagt, was sie denkt, und dass ist meistens nicht so freundlich. Ich spiele Discordia, die charmante Schurkin, die der festen Überzeugung ist, dass sie Diplomatin ist. Das hat ihr zumindest der alte Halbling-Lehrmeister gesagt, der ihr das Langfingern und Leute charmant bequatschen beigebracht hat. Im Geiste sieht sie sich schon als Hof-Diplomatin am Königshof und arbeitet zielstrebig darauf hin, wozu halt auch Schlösser knacken, Diebstahl und fiese Oger mit spitzen Gegenständen zu stechen gehören. Ich mag sie sehr gerne als Charakter, und meine Partnerin und ich sind absolute Profis darin, echten Zickenterror an den Spieltisch zu bringen. 🙂 Da ein Freund von uns uns gerade zu einer neuen Kampagne eingeladen hat, bei der mein Charakter sehr sehr viel Potential hat, cool zu sein, mag sie Discordia als Lieblingscharakter bald ablösen. Nur kurz gesagt: Bastard, Mörder und Magus, Mitglied einer Strassengang in einer rein urbanen Kampagne.
  5. Ich bin ein linearer Rollenspieler, denn mir macht Railroading überhaupt gar nichts aus. Vielleicht liegt es bei mir auch an mangelnder Kreativität, aber ein Grund warum ich Pathfinder so toll finde, sind Paizos vielfältige Adventure Paths. Ich möchte epische Abenteuer erleben (und auch leiten) wo man klein anfängt, und hoch hinauskommt, und vielleicht ein wenig die Welt rettet. Ich mag keine absolute Sandbox, weder in Computerspielen, noch im RPG. Gib mir eine Geschichte, ein Handlungsfaden, der mich mitreisst. Ich hoffe, dass sich die Gruppen, die ich leite, immer dadurch auszeichnen, dass die Spieler wissen wollen, wie es weitergeht.

There, done with wall of text. That wasn’t so bad, was it? The English version will be a lot shorter as I was rather wordy in German already. On to the writing prompts:

  1. How did you start playing tabletop RPGs? – I read a lot of fantasy books when I was a kid. When the first German RPG hit the market, I bought it and have been a fan of tabletop gaming ever since.
  2. How old were you when you had first contact? – I was 13 years old, which turned out to be a bad time because none of my highschool friends were into fantasy at all.
  3. My favorite system is Pathfinder, because it’s a continuation of the last D&D edition that I loved, improving on the solid D20 ground works laid in 3E.
  4. My favorite character is Discordian, the diplomatic rogue. My SO play twins who hate each other and my character is the charming one. However, she fully believes that she wasn’t trained as rogue but as diplomat. She’s my favorite because it’s really the only character I have played long-term (about 2 years) but also because she’s fun and my SO and I are VERY good at playing chicks who hate each other, hah! I have always GM’d and none of my many attempts to join a group to actually play panned out. However, I am joining another new group as player, a campaign with 3 PCs, and I am greatly looking forward to playing my murdering bastard magus in an urban setting.
  5. I am a linear roleplayer, because I value nothing more than a strong story with great plot hooks. I love adventure paths and the opportunity to play from low beginnings to the epic finish. I don’t mind the railroading that it involves, as long as the story grabs me. I don’t like sandbox computer games, and I am not interested in sandbox adventures either, which is one of the reasons Kingmaker isn’t interesting to me at all. It is my sincere hope that the campaigns I GM will always have the players come back for more, because they want to know how the story continues and want to live out and roleplay and fight through an epic adventure.

2 Comments

  1. Danke für die Teilnahme!

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